Über uns: Vom Suchen, Finden und dem Glück des Ankommens

Dass aus meinem Kindheitstraum vom Reisen einmal ein Vollzeit-Lifestyle werden würde, hätte ich mir früher nicht träumen lassen. Aber wie das Leben so spielt: Mein Partner Guino definiert die Weltkarte als seinen Arbeitsplatz – und ich habe mich entschieden, die Seiten meines Lebensbuches einfach mit ihm gemeinsam zu füllen.

Während er als globaler „Feuerlöscher“ für seine Firma weltweit Projekte rettet, versuche ich, zwischen bröckelndem Putz in fernen Ruinen und Pelikan-Schwärmen am Horizont ein stabiles WLAN-Signal zu finden. In den letzten drei Jahren hat uns dieser Weg durch die Kontraste der Welt geführt:

Vom farbenfrohen Chaos Guatemalas (das uns am Lago d’Atitlán buchstäblich elektrisiert hat) über die weiten Landschaften Südafrikas bis hin zur gastfreundlichen Türkei. Wir haben die Stille in der Schweiz genossen, sind durch Holland geradelt und haben das Savoir-vivre in Frankreich aufgesaugt. Dieses Jahr stehen noch die Olivenhaine Italiens und die Garküchen Vietnams auf dem Plan.

Warum Slow Travel?

Wir haben eines gelernt: Das größte Abenteuer findet man nicht auf der Landkarte, sondern in den Momenten, in denen man einfach mal sitzen bleibt. Wir reisen langsam, weil wir keine Orte sammeln wollen, sondern Geschichten. Geschichten, die so echt sind, dass man sie riechen und schmecken kann.

Deshalb reist mein Sauerteig oft im Handgepäck mit, und mein Strickzeug ist mein treuester Begleiter in Wartehallen weltweit. Für mich ist das Selbermachen – ob ich nun Brot backe, Seife siede oder Limonaden fermentiere – mein mobiles Zuhause. Es ist die Erdung, die ich brauche, wenn sich draußen die Welt mal wieder zu schnell dreht.

Das nächste Kapitel: Ein Haus mit Land

Unsere Reise hat jedoch ein Ziel, das über den nächsten Flug hinausgeht. Inspiriert von den weiten Pampa-Grundstücken in Argentinien träumen wir von unserem eigenen „Landing Spot“. Ein altes Haus, viel Land für meine geliebten Pferde und ein Leben, das so weit wie möglich „Off-Grid“ funktioniert.

Ob dieses Haus am Ende in den Hügeln der Provence, unter der Sonne Italiens oder in der Weite Argentiniens steht? Wir wissen es noch nicht. Aber wir nehmen euch mit auf die Suche.