In der Türkei ist der Tisch erst dann gedeckt, wenn viele kleine Schälchen ihn füllen. Ob cremiger Hummus, würzige Acılı Ezme oder Joghurt mit Minze – Meze laden dazu ein, gemeinsam zu essen und die Zeit zu vergessen.

Meze Grundrezept
Dieses Rezept ist wie eine weiße Leinwand. Du kannst es in fünf Minuten anrühren und dann je nach Laune (oder Inhalt deines Kühlschranks) abwandeln.
Zutaten
Notizen
Deine Abwandlungen (Der Kräuter- & Gemüse-Kick):
Hier sind vier Wege, wie du aus dieser einen Basis völlig unterschiedliche Meze zauberst:-
Haydari (Der Klassiker):
- Dazu: Viel frischer Dill, etwas getrocknete Minze und zerbröselter Feta.
- Vibe: Erfrischend und würzig. Passt perfekt zu warmem Pide-Brot.
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Karotten-Tarator:
- Dazu: Raspel zwei Karotten grob und brate sie kurz in Olivenöl an, bis sie weich sind. Abkühlen lassen und unter die Joghurt-Basis rühren.
- Vibe: Süßlich und erdig. Ein toller Farbklecks auf dem Tisch.
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Ispanaklı Meze (Spinat-Meze):
- Dazu: Frischen Blattspinat kurz in der Pfanne zusammenfallen lassen, gut ausdrücken, hacken und mit einer Handvoll gehackten Walnüssen unter den Joghurt mischen.
- Vibe: Edel und knackig durch die Nüsse.
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Kräuter-Wunder:
- Dazu: Alles, was du im Garten oder auf dem Balkon hast. Glatte Petersilie, Minze und Frühlingszwiebeln sehr fein hacken. Ein Spritzer Zitrone dazu.
- Vibe: Super frisch und leicht.
Profi-Tipps:
- Das Auge isst mit: Meze werden in der Türkei immer „verziert“. Ziehe mit dem Löffel eine kleine Mulde in den Joghurt, gieße noch einen Schuss Olivenöl hinein und streue ein paar Kräuter oder Paprikaflocken (Pul Biber) darüber.
- Die Konsistenz: Wenn der Joghurt zu flüssig ist, lass ihn kurz durch ein Küchentuch abtropfen. Ein Meze muss cremig-fest sein, nicht flüssig.
- Vorbereitung: Genau wie Chimichurri liebt auch das Meze eine Stunde Ruhezeit im Kühlschrank, damit der Knoblauch sein volles Aroma entfalten kann.
